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Hund und Katz: Tierisch fit durch den Winter
(31.12.2008)
Angesichts der aufkommenden Kälte können auch Tiere unter den winterlichen Witterungsverhältnissen leiden. Besonders beim Gassigang ist Vorsicht geboten. „Winterbekleidung“ für Tiere ist aber unnötig und nicht artgerecht.
T-Shirts, Mäntel und Schuhe gehören nicht zur Standardausrüstung eines Hundes und sollten diesem bestenfalls auf Anweisung des Tierarztes im Krankheitsfall oder bei Verletzung zugemutet werden. Ein gesunder Hund wird durch Bekleidung in seiner Bewegungsfreiheit gehindert und sein natürlicher Wärmehaushalt gestört. Als Wärmeschutz reicht das Fell in der Regel vollkommen aus. Damit dieser natürliche Wärmeschutz auch bewahrt bleibt, sollten die Tiere im Winter nicht zu oft gebadet oder gar shampooniert werden.
Für den Gassigang gilt, zügig gehen, damit der Hund immer in Bewegung bleibt. Sobald Sie aber merken, dass Ihr Hund zittert, beenden Sie den Gassigang. Zudem empfiehlt es sich bei kurzhaarigen und dünnen Hunde auf den sonst üblichen ausgedehnten Gassigang zu verzichten und stattdessen mehrmals kürzere Gänge an der frischen Luft zu machen. Da sich das Autoinnere rasch abkühlt, sollten Tierfreunde ihre Tiere auch nicht im Auto warten lassen.
Nach dem Spaziergang müssten zudem die Pfoten auf Verletzungen untersucht werden, die bei kalten Temperaturen besonders schnell auftreten könnten. Auch wenn Hunde Schnee zum fressen gern haben, ist es ratsam darauf zu achten, dass die Tiere diesen nicht zu sich nehmen. Die Kälte und der möglicherweise im Schnee enthaltene Dreck oder gar Streusalz könnten zu Erbrechen, Durchfällen oder sogar Magen- und Darmentzündungen führen.
Katzen verbringen bei eisigen Temperaturen die Nacht am besten im Haus. Eine Katze mit Freigang sollte jedoch jederzeit die Möglichkeit haben, in der Wohnung Schutz zu suchen.