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Tierschutzverein Geldern und Umgebung e.V.

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Aktuelles

Tierische Tipps für heiße Tage
(27.07.2008)

Bei steigenden Temperaturen und zunehmender Sonneneinstrahlung sollten Tierhalter ihre Gefährten besonders genau beobachten, um eventuelle Veränderungen im Verhalten sofort feststellen und entsprechend schnell reagieren zu können.

Gefahr von Sonnenbrand

Auch Hunde können auf unbehaarten Stellen einen Sonnenbrand bekommen. Ausreichend Trinkwasser muss den Tieren immer zur Verfügung stehen. (Mineralwasser mit Kohlensäure eignet sich nicht als Trinkwasser für Tiere!) Ideal ist es, wenn die Mitbewohner auf vier Pfoten selbst entscheiden können, wann sie in der Wohnung - oder im Keller - ein kühles Plätzchen aufsuchen, an dem die ihnen genehmen Temperaturen herrschen.

Spaziergänge mit dem Hund

Spaziergänge und sportliche Betätigungen mit dem Hund sollten in die Morgen- und Abendstunden verlegt werden, wenn die Temperaturen gemäßigter sind. Andernfalls können – vor allem bei älteren Tieren – Kreislaufprobleme auftreten.

Hund im Auto

Das Auto kann für Hunde zur tödlichen Falle werden: Sauerstoffmangel, Übelkeit, Kreislaufprobleme und Kreislaufversagen führen im schlimmsten Fall zum Tod des Tieres.

Wer ein Tier bei Hitze im Auto zurücklässt, handelt verantwortungslos. Es reicht nicht aus, den Wagen im Schatten abzustellen. Selbst, wer nur eben beim Nachbarn hereinschauen möchte, kann aufgehalten werden. Die Sonne wandert und schon wird es im Inneren des Wagens höllisch heiß. Auch bei bedecktem Himmel wird es in einem Auto rasch zu warm. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass vor allem Hunde im Auto warten müssen.

Im Gegensatz zum Menschen können sich Hunde nicht durch Schwitzen Kühlung verschaffen, sondern nur durch Hecheln. Wenn Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit zu hoch sind, hilft ihnen dies nicht weiter. Daher sollte man die Tiere auch bei kurzen Botengängen immer mitnehmen.

Passanten, die ein Tier in Not bemerken, sollten umgehend die Polizei oder auch die Feuerwehr informieren, um das Fahrzeug öffnen zu lassen, falls der Fahrzeughalter oder Fahrer nicht schnell genug gefunden werden kann. Allerdings muss nachweislich nach ihnen gesucht werden (allerdings hat die Feuerwehr per Gesetz nicht die gleiche Befugnis das Auto zu öffnen wie die Polizei).

Transport von Hunden

Bei dem Transport von Hundenin einem Transporter sollten diese aufgrund der Möglichkeit, dass es bei starker Sonneneinstrahlung oder erhöhten Außentemperaturen zu einer extremen Wärmeentwicklung darin kommen kann, nur während der Fahrt im Transporter untergebracht sein. Sobald das Fahrzeug abgestellt wird, müssen die Tiere das Fahrzeug verlassen können. Die Installation von Ventilatoren in einem Transporter ist nicht zwingend vorgeschrieben, aber sicherlich sehr sinnvoll, um einem Hitzestau bei längeren Fahrten bzw. im Stau vorzubeugen.

Lange Autofahrten sollten beim Fehlen einer Klimaanlage an heißen Tagen in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegt werden.
Für sein unverantwortliches Verhalten kann der Tierhalter nach §17 Tierschutzgesetz zur Rechenschaft gezogen und bestraft werden - mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder mit einer Geldstrafe.